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Netz ist nicht gleich Netz
Fischernetz, Haarnetz, Einkaufsnetz, Kommunikationsnetz, Stromnetz, …. Netze gibt es viele und vom Prinzip her beschreiben die meisten eine Struktur, die für unterschiedlichste Dinge verwendet werden kann. Die physisch vorhandenen Netzte sind in der Regel durch ihr verwobenes Gefüge, das je nach Verwendung individuell aussehen kann, stabil und sollen Dinge in irgendeiner Art und Weise halten. Im übertragenen Sinne gilt das auch für die nicht sichtbaren, wie zum Beispiel das Kommunikationsnetz – obwohl sich darüber definitiv streiten lässt.
Netze im Agrarbereich
Ob Stroh, Heu, Heulage oder Silage, viele greifen zu einem Rundballennetz für die Umwicklung des gepressten Ballens. Sie sind stabil und halten dem Druck des gepressten Materials stand. Diese Stabilität wird durch das Material – Polyethylien – in Verbindung mit der Webart erreicht. Das Netz besteht aus sogenannten Kettfäden und Schussfäden, die in einem bestimmten Muster miteinander verwoben sind.
Kettfäden = die dickeren, halten den Ballen in Form
Schussfäden = die dünneren, verlaufen zwischen den Kettfäden und halten diese in Position

Stabilität
Das Netz als solches ist also Strapazierfähig und wird bei Wickelballen noch einmal zusätzlich durch Folie geschützt. Bei Stroh und Heu allerdings bildet es die äußere Schicht und je nach Lagerung ist ein wenig Sorgfalt gefragt. Stroh und Heu haben bestimmte Lagerbedingungen, damit die Qualität erhalten bleibt. Heu sollte „atmen“ können und ist am besten unter Dach aufgehoben. Bei dem Transport und dem Verstauen sollte darauf geachtet werden, dass das Netz unversehrt bleibt – der Kraft von großen Maschinen halten sie nicht stand. Stroh kann dagegen gut unter hochwertigem Vlies aufbewahrt werden. Auch wenn Vlies als ein weiches Material bekannt ist, so gibt es hier ein paar Dinge zu beachte.
Hartes Vlies
Abdeckvlies ist nicht so weich, wie zum Beispiel der Vliesstoff für Kleidung – er muss schließlich diversen Umweltbedingungen trotzen. Wird es nicht ausreichend auf den Ballen fixiert, so kann durch Wind eine starke Reibung entstehen. Diese wiederum kann die einzelnen Fäden der Ballennetze mit der Zeit aufreiben – und das wiederum führt zu einer Instabilität des ganzen Konstruktes. Erst reißen die dünneren Schussfäden und dann leiden auch die Kettfäden. Im schlimmste Fall bleibt so ein Vorgang über längere Zeit unbemerkt und fällt erst dann auf, wenn die Ballen benötigt werden und das Vlies entfernt wird. Wenn der Ballen auseinanderfällt, dann ist das besonders ärgerlich.

Übrigens: Das Selbe kann auch bei mit Bindegarn passieren – auch wenn das etwas dicker als die Netze ist.
Fixieren hilft
Eine ordentliche Fixierung des Vlieses kann Reibung minimieren und damit die Ballen und auch den Geldbeutel schonen. Wer hier direkt ordentliche Vorarbeit leistet, der erspart sich viel Ärger. Einen kleinen aber feinen Unterschied kann hier schon unsere silo-safeline machen, die einfach anzubringen ist und alles an Ort und Stelle hält.




